Sommerzeit = Rosézeit!
Klischees über Rosé
Klischee #1: Rosé ist ein Trendwein
Der Trend dauert nun schon sehr lange und die Auswahl an hochwertigen Roséweinen steigt international kontinuierlich.
Klischee #2: Rosé-Weine sind einfache Weine
Das Qualitätsniveau steigt seit Jahren. Es gibt immer mehr Premiumweine in diesem Segment.
Klischee #3: Für Rosé werden rote und weiße Trauben gemischt.
Das Mischen von roten und weißen Trauben ist in der EU nur für die Champagnerherstellung erlaubt. Roséwein hingegen wird immer aus roten Trauben hergestellt.
Klische #4: Rosé wird immer frisch getrunken
Premium-Rosé ist durchaus lagerfähig!
Herstellung von Rosé
Rosé entsteht im Keller. Für die Herstellung werden fast alle Rotweinsorten verwendet. Boden und Terroir spielen bei der Herstellung allerdings eine untergeordnete Rolle im Vergleich zu ihrer Bedeutung bei Rot- oder Weißweinen.
Kriterien für die Rosé-Herstellung
- Wie schnell wird der Wein vergoren?
- Wie lange liegt er auf der Maische? Je länger, desto intensiver die Farbe
- Welche Fässer werden verwendet (Holz, Edelstahl, Beton, Ton, ...)
- Welche Rebsorten werden verwendet?
Quelle: www.vinum.eu
Farben
Rosé hat deutlich weniger Farbstoffe, als Rotweine, da er wie Weißwein hergestellt und kaum auf der Maische liegt. Die Farben variieren allerdings je nach Rebsorte und Maischestandzeit.

Bezeichnungen für Rosé
- Rosato (Italien)
- Kretzer (Südtirol)
- Rosado (Spanien)
- Chiaretto (Veneto/Lombardei)
- Weißherbst (Deutschland)
- Vin gris (Frankreich)
- Schilcher (Spezialität aus Kärnten)

